// NEWS August 2020: Corona-Regelung Schulsekretärinnen + Arbeitszeit + Homeoffice etc.

 

Die Beschäftigten in Schulen sind vielfach von der Corona-Pandemie betroffen. Die Bundesländer haben zunächst den Unterricht bis einschließlich zum 17. April 2020 unterbrochen. Das heißt aber nicht, dass alle Schulen geschlossen wurden. In zahlreichen Grund- bzw. Ganztagsschulen wird eine Notbetreuung von Schüler*innen angeboten, deren Eltern in systemrelevanten Berufen tätig sind. Auch werden unterstützende und vorbereitende Arbeiten erledigt. Nicht wenige der Schulbeschäftigten sind weiterhin in den Schulen präsent. Dies betrifft insbesondere Hortbeschäftigte und Lehrer*innen zur Betreuung und Unterrichtung von Kindern, Schulhausmeister*innen zur Sicherung der Gebäude- und Verkehrssicherung und Schulverwaltungsangestellte in den Büros. Erhöhte Anforderungen an die Hygiene- und Reinigungsstandards sind durch Reinigungskräfte wie durch alle Beschäftigten in der Schule zu erfüllen. Aufgrund der unterschiedlichen regionalen Regelungen kann es keine einheitlichen Lösungsansätze geben. Hierzu braucht es konkrete betriebliche Verständigungsprozesse. Viele Fragen stellen sich beim Thema Arbeitszeit. Grundsätzlich sind die Regeln nach dem Arbeitszeitgesetz (ArbZG) bzw. nach Tarifvertrag (§§ 6-11 sowie dazugehörige Anhänge TVöD bzw. TV-L) bzw. nach den jeweils geltenden Dienstvereinbarungen zu den Arbeitszeiten, Pausenzeiten und Höchstarbeitszeiten inklusive eventueller Bereitschaftszeiten auch während der Coronakrise einzuhalten. Bei Bedarf – insbesondere bei Änderungen der Arbeitszeit - braucht es hierzu befristete, gesonderte Regelungen. Eventuelle Änderungen der Arbeitszeitgestaltung sind entsprechend TVöD bzw. TV-L per Dienstvereinbarungen einvernehmlich zu regeln. Auch in der besonderen Situation ist es wichtig, die Arbeitszeiterfassung nicht zu vergessen. Das gilt auch für die Arbeit zu Hause ("Homeoffice"). Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft hat nun Handlungsempfehlungen für Beschäftigte an Schulen herausgegeben, die viele Fragen der Schulsekretärinnen hierzu beantwortet. Hier der Link: https://gemeinden.verdi.de/++file++5eb1af9a0286a46ce6c09d02/download/Infoblatt_Corona_Schulen.pdf

 

 

//NEWS Juli 2020: Schreiben des Kultusministeriums bestätigt POLIS-Vorgehensweise im Umgang mit Dienstsiegeln im Schulsekretariat + Endlich Klarheit im Umgang mit Schulstempeln, Unterschriftsbefugnisse für Schulsekretärinnen + jetzt im Infodienst Schulleitung veröffentlicht

"Das Schreiben des Kultusministeriums Baden-Württemberg an uns und die daraus resultierende Veröffentlichung im Infodienst Schulleitung bestätigt die rechtssichere Vorgehensweise unseres POLIS-Instituts. Das was jetzt veröffentlicht wurde ist exakt der selbe Wortlaut, den wir seit Jahren unseren Seminarteilnehmern deutlich gemacht haben. Es bestätigt: wenn ein Seminarteilnehmer bei uns ein Seminar bucht, dann kann er sich im Vergleich zu anderen Anbietern bei uns sicher sein, dass er ein für sein Bundesland spezifisch konzipiertes Seminar erhält!", so die Pressestelle des Studieninstituts POLIS-Seminare. Sie möchten das Schreiben des KM über die Vorgehensweise für Schulsekretärinnen im Umgang mit Dienstsiegeln und Schulstempeln im Original haben? Schreiben Sie uns!

 

// NEWS Juni 2020: Bad Segeberger Schulsekretärinnen tauschen sich aus + Wichtigste Fragen der Schulsekretärinnen durch POLIS-Team beantwortet

Wie war die Zeit für die Kolleginnen im Schulsekretariat im Umgang mit der Corona-Pandemie? Darf ich als Schulsekretärin in Schleswig-Holstein Beglaubigungen erstellen? Was darf ich im Schulsekretariat als Mitarbeiterin der Stadt unterschreiben und was nicht? Welche Hygienevorschriften gelten seit 2020 für uns? Darf ich als Schulsekretärin Zecken entfernen? Diese und viele weitere Praxis-Fragen der Schulsekretärinnen der Stadt Bad Segeberg wurden im Rahmen eines eintägigen Erfahrungsaustauschs (Workshop und Seminar) beantwortet. Die Stadt Bad Segeberg bedankt sich: "Der erste Teil der Inhouse-Schulung wurde von unseren Schulsekretärinnen sehr positiv aufgenommen! Wir freuen uns auf Teil 2 im Herbst!", so der Fachbereichsleiter Familie, Bildung unjd Soziales. Sie wollen auch einen umfassenden moderierten Erfahrungsaustausch der Schulsekretärinnen im Rahmen eines Workshops/Seminars/ Inhouseschulung für Schulsekretärinnen? Schreiben Sie uns: sekretariat@schulsekretaerinnen.net

 

// NEWS Januar 2020:

"Endlich Klarheit!" - Rechtsfragen im Schulsekretariat fundiert geklärt: Neues Buch des Seminarteams erschienen

"Schulrecht im Schulsekratariat": ein weiteres Buch des POLIS-Seminarteams erweist sich schon ab Veröffentlichung als wahrer "Renner". Kommunen bestellen ganze Sätze von Büchern für ihre Schulsekretärinnen. Sie wollen auch - wissenschaftlich fundiert auf dem neuesten Stand sein? Sie wollen Praxisfälle und Lösungen für Ihre Arbeit im Schulsekretariat geklärt wissen? Hier geht es zum Buch!

// NEWS Dezember 2019:

POLIS-Team berät Kreise und Städte in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg zu Aufgabenkatalogen der Schulsekretärinnen

Im Rahmen der Verwaltungsmodernisierung müssen die Stellenbeschreibungen der Schulverwaltungskräfte den aktuellen Gegebenheiten und Herausforderungen angepasst werden. Das POLIS-Team berät hierbei die Fachbereiche Organisation/Personal/Haupt-und Schulverwaltungsamt verschiedener kommunaler Schulträger und bringt damit die Stellenbeschreibungen und Aufgabenkataloge auf einen modernen fairen und transparenten Stand. Sie sind auch Schulträger und ihre Aufgabenkataloge sind veraltet? Wenden Sie sich vertraulich an: jrhubert@polis-seminare.de

// NEWS November 2019:

"Neu im Schulsekretariat":

Nach vielen erfolgreichen Seminaren für Schulsekretär/innen und aufgrund vieler Anfragen  bietet schulsekretärinnen.de, der größte und erfolgreichste überregionale Anbieter von Fortbildungen für die Verwaltungsmitarbeiter/innen an Schulen, ein Seminar für alle Kollegen/innen und „Youngsters“ an, die nicht länger als 4 Jahre im Schulsekretariat arbeiten: "Neu im Schulsekretariat: Der Sprung ins kalte Wasser oder was kommt da auf mich zu?" Das Seminar wurde jetzt erneut und erfolgreich für den Landkreis Groß-Gerau durchgeführt und von einer „echten“ Schulsekretärin und einer Kommunikations- und Verhaltenstrainerin geleitet und gab den Teilnehmern somit ein gutes Rüstzeug mit auf den Weg, um Ihr Office-Management, Ihr Auftreten und Ihre Arbeit im Schulsekretariat ehrlich und intensiv zu reflektieren und weiter zu verbessern. Herzlichen Dank unserem Premiumpartner, dem Landkreis Groß-Gerau für die erfolgreiche Zusammenarbeit! Die Seminarausschreibung und den Inhalt finden Sie hier.

// NEWS OKTOBER 2019:

Zwei POLIS® -Experten beraten Wissensmagazin "Galileo" auf PRO7 zum Thema "Amok an Schulen". + Mehr als ein Dutzend Städte schulen und schützen aktuell  ihre Mitarbeiter/innen zum Thema  + Bericht hier: https://www.prosieben.de/tv/galileo/videos/2013254-dienstag-amoklauf-und-was-jetzt-ganze-folge + Seminaranfrage (gerne auch vertraulich) an unsere Mitarbeiterin Frau Ehrly.

// NEWS: SEPTEMBER 2019: 

Erfolgsseminarreihe "Von der Schulsekretärin-für die Schulsekretärin-Mit der Schulsekretärin" geht weiter! + Neuer Baustein: Alles im Griff!: Zusatztermine Baden-Württemberg + hier: Ausschreibung runterladen

// NEWS: AUGUST 2019:

Seminar: "Das Schulsekretariat 2020: Aufgaben, Rechte und Pflichten im Schulsekretariat" erweist sich als "Dauerbrenner". Referenz aus der Gemeinde Kleinmachnow bei Berlin: "Das Resümee aller Teilnehmerinnen von gestern war großartig! Das Seminar war sehr gut aufgebaut, wir bekamen alle Rechtsfragen im Schulsekretariat beantwortet und der Dozent war genial in seinen Ausführungen. So kam es auch, dass wir uns sofort für das Aufbauseminar "Noch mehr Rechtssicherheit im Schulsekretariat" interessieren. Herzlichen Dank an das POLIS®-Seminarteam in Brandenburg!" (Gemeinde Kleinmachnow)

 

// NEWS: JULI 2019: Schulrecht und Rechtsfragen im Schulsekretariat+ Stadtverwaltung Ulm schult über 50 Schulsekretärinnen + "POLIS® ist konkurrenzlos!" +

 

Im Rahmen von zwei eintägigen Seminaren schulte das POLIS®-Institut über 50 Schulsekretärinnen für die Stadtverwaltung Ulm. Das Seminar fand erfolgreich in Zusammenarbeit mit dem Datenschutzbeauftragten der Stadt Ulm und in Kooperation mit der Fachabteilung Bildung & Sport statt. An zwei heißen Sommertagen bekamen die motivierten Teilnehmer Antworten auf ihre brennendsten Rechtsfragen im Schulsekretariat. Das original POLIS®-zertifizierte Seminar kam bei allen Teilnehmerinnen überdurchschnittlich gut an. Eine Teilnehmerin schreibt an das POLIS®--Team: "Vielen Dank für Ihre seriösen Antworten auf unsere brennendsten Fragen im Schulsekretariat! Sie heben sich von anderen Anbietern durch Ihre seriöse Herangehensweise, Ihren Praxisbezug und Ihre langjährige Erfahrung deutlich von anderen Seminaranbietern ab! Damit sind Sie echt konkurrenzlos!" . Besser kann man es nicht formulieren. Daher: Vielen Dank an die Stadt Ulm für die fruchtbare Zusammenarbeit!                                                             www.rechtsfragen-im-schulsekretariat.de

 

 

// NEWS: Referat des Oberbürgermeisters empfiehlt Seminarteilnahme + Zeitung berichtet über unseren Seminarerfolg + Vermittlung von "gründlichen und vielseitigen Fachkenntnissen" + 

 

Zwei weitere aktuelle Referenzen zu unserer Seminarreihe: "Jetzt mache ich´s aber richtig!": Das Referat des Oberbürgermeisters in Villingen-Schwenningen: https://www.villingen-schwenningen.de/verwaltung/presse/pressemitteilungen-detailansicht/article/stadt-schult-mitarbeiter-schulrecht-im-schulsekretariat.html und ein Bericht zum aktuellen Seminar im "Schwarzwälder Boten"https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.villingen-schwenningen-mitarbeiterinnen-geschult-im-schulrecht.396dab7f-9b87-40f4-a2ef-cd114a0b70f9.html

// NEWS: Unsere Dozenten beim Tag der Schulsekretärinnen 2018 in Oldenburg!

 

Es freut uns, dass wir auch dieses Jahr wieder zum Tag der Schulsekretärinnen 2018 -diesmal in Oldenburg- eingeladen wurden. Unser Dozent, Herr Jens-Reinhold Hubert wird die wichtigsten Rechtsfragen im Schulsekretariat im Rahmen zwier Vorträge beantworten. Das beweist neben den Gastvorträgen unserer Dozenten beim Tag der Schulleitungen und den Tagen der Schulsekretärinnenverbände ein weiters mal die Qualität und die Resonanz auf unsere Arbeit. 

// NEWS: Region Hannover, Stadtverwaltung Emden und Landkreis Limburg-Weilburg in Hessen bilden über 100 Schulsekretärinnen zur "Geprüften und zertifizierten Fachkraft für Schulrecht im Schulbüro(R)" aus.

 

Personalverantwortliche von Schulsachbearbeiterinnen kommen deutschlandweit mehr und mehr ihren gewachsenen Sorgfaltspflichten nach: Sie lassen Ihre Schulverwaltungskräfte nicht "in´s kalte Wasser" stürzen, sondern informieren ihre Schulsekretärinnen über die aktuelle Schulrechtslage. So schaffen diese Kommunen nicht nur einen Qualifizierungsvorsprung, sondern sichern ihre Schulsekretärinnen auch nachhaltig und kompetent an ihrem wertvollen Arbeitsplatz ab. POLIS-Dozenten des Schulsekretärinnen-Teams verzeichneten auch hier einen umfassenden Seminarerfolg mit erstklassigen Referenzen.

Neues Formular zur Absicherung bei Entgegennahme/ Lagerung von Schüler-Handys im Schulsekretariat:

Handyabnahme im Schulsekretariat.pdf
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// NEWS: Neue Stellenbeschreibung online!

Wir freuen uns, Ihnen hier eine neue Stellenbeschreibung für Schulsekretärinnen vorstellen zu dürfen. Was fehlt in der Stellenbeschreibung? Könnte  diese auch auf Sie zutreffen? Schreiben Sie uns Ihre Meinung!

Musterstellenbeschreibung einer Schulsekretärin
Stellenbeschreibung einer Schulsekretäri[...]
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Burnout im Schulsekretariat: Eine Betroffene schreibt und berichtet

Ich habe Angst, dass ich auch betroffen bin

„Hallo zusammen, habe selber große Angst, dass es mich erwischt hat. Ich bin 45 Jahre alt und arbeite als Sekretärin in einer großen Schule. Meine Vorgängerin hatte selber Burnout und wurde dann längere Zeit krankgeschrieben und ging anschließend in den Ruhestand. Es ist einfach zu viel. Ständig stehen Schüler auf der Matte, Lehrer ebenso. Wegen jeder Lapalie kommen sie, um zu fragen. Selbst, wo der Postausgang wird gefragt, obwohl die meisten schon Jahrzehnte an dieser Schule sind. Aber fragen kostet ja nichts. Es ist wirklich ein Durchgangsverkehr. Kaum einer, egal, ob Lehrer oder Schüler, klopft an. Hinzu kommt noch, dass mein Chef nicht möchte, dass z. B. die Öffnungszeiten etwas verändert werden, damit man doch mal einige Arbeiten in Ruhe machen könnte. Wir haben jeden Tag durchgehend bis 16:00 Uhr auf. Ich finde das etwas übertrieben, zumal man manche Arbeiten wirklich nur in Ruhe machen kann. Aber wie gesagt, es interessiert niemanden. Seit einiger Zeit habe ich fürchterliche Schlafstörungen, ich bin extrem gereizt, unheimlich agressiv und frech zu allen. Habe überhaupt kein Verständnis für die Belange anderer Leute - es ist mir egal. Im Gegenteil, manchmal freut es mich sogar, wenn ich Leute abweisend behandele. Das bin aber eigentlich nicht ich. Zum Schluss war es sogar so, dass ich einfach eher gegangen bin, wenn keiner mehr da war. Selbst da hatte ich überhaupt keine Hemmungen. Erst waren es 5 Minuten, später schon eine Stunde, weil ich eben der Meinung bin, dass ein Schulsekretariat nicht bis nachmittags besetzt sein muss. Mittlerweile, wenn ich daran denke, das in einer Woche die Schule wieder anfängt, überlege ich, ob ich nicht einen Krankenschein nehmen sollte. Ich will da nicht hin, nicht, wenn der normale Alltag wieder anfängt. Habe richtig Angst davor. Vor kurzem ist mir mehrmals schwarz vor Augen geworden, weil mir der Stress zu viel war. Seit einigen Wochen bin ich unheimlich müde, muss jeden Nachmittag schlafen, was auch nicht normal ist. Ich denke auch oft, was in Zukunft passiert, wie lange ich vielleicht noch lebe. Kontakte habe ich auf das Minimium reduziert. Habe sogar zu meiner Familie keinen Kontakt, weil mir das zu viel ist. Wenn ich Einladungen folgen soll, überlege ich, wie ich am besten absagen kann. Das Schlimme ist, dass jetzt, wo ich mich entschlossen habe, ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen, mein Hausarzt Urlaub hat - und das sogar noch zwei Wochen. Ich muss aber etwas tun, das weiß ich jetzt. Ich weiß, dass Ihr keine Diagnos abgeben könnt, aber könnte es sein, dass ich Burnout habe und was sollte ich jetzt machen, wo mein Arzt krank ist. Danke im Voraus. LG. (…)“

Seminar zum Thema:

„Kampf dem Burnout im Schulsekretariat!“

// NEWS: Eltern verklagen die Schule: "Es kommt zu unglaublichen Exzessen vor Gericht"

 

Eltern, die mit dem Anwalt in der Schule aufkreuzen, sind das Alltagsgeschäft von Hans-Peter Etter, Lehrer und Leiter der Rechtsabteilung des Bayerischen Lehrerinnen- und Lehrerverbands (BLLV). Es sind inzwischen so viele Eltern streitlustig, dass Etter sein Personal in den vergangenen 20 Jahren kräftig aufstocken musste: Er hat jetzt nicht mehr drei, sondern 17 Rechtsberater für Lehrer im Einsatz. Im Mai herrscht Hochbetrieb.

 

Interessanter SPIEGEL-Artikel und Interview mit dem Leiter der Rechtsabteilung eines Lehrerverbandes.

http://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/schulnoten-immer-mehr-eltern-verklagen-lehrer-ihrer-kinder-a-1091806.html

 

 

NEWS: POLIS-Premiumpartner stellt neue Stundenberechnung und Umgruppierung Schulsekretärinnen vor

Arbeitszeit im Schulsekretariat: Ein neues Modell zur Bemessung der Arbeitszeiten
Unser POLIS-Premiumpartner, die Stadtverwaltung Konstanz, hat ein neues Modell zur Berechnung der Arbeitszeiten der Schulsekretärinnen entwickelt, welches Sie sich hier untenstehend anschauen können
stundenbemessung.pdf
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NEWS: Das Studieninstitut POLIS-Seminare und schulsekretaerinnen.net sind Unternehmen in der Metropolregion Rhein-Neckar.

 

Weitere Infos über die Metropolregion finden Sie hier.

NEWS: Jetzt erstmals alle Schul- und Datenschutzgesetze aller Bundesländer auf einen Blick!

Ich will mein Schulgesetz oder meine Datenschutzverordnung jetzt und hier lesen!

Und noch eine Stellenbeschreibung für Sie online!

Stellenbeschreibung Schulsekretärinnen 2
Besetzung einer Planstelle im Amt für Sc[...]
Microsoft Word-Dokument [22.0 KB]

Gesprächskreis Inklusion in Düsseldorf 

 

Das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilt mit:

"Auf dem Weg zum Gemeinsamen Lernen von Kindern mit und ohne Behinderungen haben wir einen wichtigen Schritt getan", sagte heute Schulministerin Sylvia Löhrmann in Düsseldorf nach einem Treffen des Gesprächskreises Inklusion am Vorabend. "Unser Ziel ist klar: Die allgemeine Schule soll zum Regelförderort auch für Kinder mit Behin­derungen werden, so wie es die UN-Behindertenrechtskonvention verlangt. Wir stehen am Anfang eines intensiven Prozesses. Als Gesell­schaft können wir den Weg zur inklusiven Schule nur gemeinsam gehen. Dazu werden wir jetzt einen Inklusionsplan entwickeln, in dem die weiteren Umsetzungsschritte genau beschrieben werden." Erste Eckpunkte für den Inklusionsplan sollen bis zum Sommer 2011 vor­liegen.

Auf Einladung von Schulministerin Löhrmann nahmen gestern über 100 Vertreterinnen und Vertreter aus Schule, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft in Düsseldorf am Gesprächskreis Inklusion teil. "Ich danke allen Teilnehmenden für die engagierte Diskussion. Sie war ein guter Auftakt für den vor uns liegenden Weg zu einer inklusiven Schule", so Ministerin Löhrmann.

Bereits in der vorvergangenen Woche hatte der nordrhein-westfälische Landtag den fraktionsübergreifenden Antrag "UN-Konvention zur Inklusion in der Schule umsetzen" von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und CDU ohne Gegenstimmen verabschiedet.

Zur Entwicklung und Umsetzung des Inklusionsplans wird das Schul­ministerium eine Projektgruppe einrichten, die alle Aspekte dieser Quer­schnittsaufgabe für alle Schulformen bearbeiten soll. Die Arbeit wird wissenschaftlich begleitet. Der Transformationsprozess zur inklusiven Schule soll durch eine breite Fortbildungsinitiative unterstützt werden. Die Landesregierung wird dabei eng mit den Kommunen als Schulträgern zusammenarbeiten.

Löhrmann: "Auch die Rolle der 50 Pilotregionen mit Kompetenzzentren für sonderpädagogische Förderung wird berücksichtigt. Um den Akteuren in den Pilotregionen frühzeitig Planungssicherheit zu ge­währen, und um die Ergebnisse der Arbeit vor Ort in angemessener Weise evaluieren und bewerten zu können, wird die Pilotphase bis zu einer schulgesetzlichen Verankerung des Rechts auf inklusive Bildung verlängert."
Bis es soweit ist, sollen die Bedingungen für das Gemeinsame Lernen im Rahmen des geltenden Rechts weiter verbessert werden. So sollen mit dem Nachtragshaushalt für das Jahr 2010 insgesamt 188 weitere Stellen für die Integrativen Lerngruppen in der Sekundarstufe I geschaffen werden. Löhrmann: "Insbesondere in den weiterführenden Schulen ist es erforderlich, das Gemeinsame Lernen auszubauen, um dem Wunsch vieler Eltern von Kindern mit Behinderungen nachzu­kommen, die eine allgemeine Schule und keine Förderschule als Unterrichtsort für ihre Kinder wünschen." Die Integrationsquote in den allgemeinen Schulen liegt in der Grundschule derzeit bei gut 23 Prozent, bei den weiterführenden Schulen in der Sekundarstufe I hingegen bei nur rund neun Prozent.

Ministerin Löhrmann: "Bis zu einer von uns angestrebten landesgesetz­lichen Verankerung des Rechts auf inklusive Bildung werden wir im Rahmen des geltenden Rechts dem Wunsch der Eltern, ihren Kindern mit Behinderung das gemeinsame Lernen mit Kindern ohne Behin­derung zu ermöglichen, offensiv und soweit wie möglich Rechnung tragen. Da die Schulaufsicht mit Zustimmung des Schulträgers Gemein­samen Unterricht einrichtet, wenn die personellen und sächlichen Voraussetzungen vorliegen, appelliere ich an alle Beteiligten vor Ort, in diesem Sinne Lösungswege zu suchen."

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Schule und Weiterbildung, Telefon 0211 5867-3505 oder -3506.

 

Vorurteile: Vornamen beeinflussen Schulerfolg / Soziale Wahrnehmung / Selbsterfüllende Prophezeiung

Studie bestätigt, was das Studieninstitut POLIS-Seminare auf Intensivseminar für Schulsekretärinnen lehrt

"Kevin“ und „Jakob“, „Jacqueline“ und „Charlotte“: Der Vorname eines Kindes kann schon in der Grundschule schwere Bürde oder Startvorteil sein. Viele Lehrer verbinden Vorurteile mit bestimmten Namen, heißt es in einer Studie der Universität Oldenburg.

"Besonders der Name Kevin stellt sich hierbei als stereotyper Vorname für einen verhaltensauffälligen Schüler heraus“, fand die Wissenschaftlerin Julia Kube heraus und zitiert den Kommentar eines Lehrers: „Kevin ist kein Name, sondern eine Diagnose!“

„Ungleichheiten von Bildungschancen können schon mit dem Eintrag des Vornamens eines Kindes ins Standesamtsregister beginnen“, resümierte die Universität die Ergebnisse der Untersuchung. Darin heißt es weiter, die meisten Pädagogen machten sich ihre Vorurteile gar nicht bewusst. Bei der Zuschreibung von Persönlichkeitsmerkmalen aufgrund von Vornamen handele es sich um eine „akute Problematik“ im Schulalltag.

Die Oldenburger Erziehungswissenschaftlerin Astrid Kaiser, die die Studie betreute, warnte davor, dass Kinder wegen einseitiger Erwartungshaltungen in Schubladen gesteckt werden könnten, aus denen sie nur schwer wieder herauskämen. Rechne der Lehrer bei einem Schüler mit einer schlechten Leistung, dann könne sich diese gerade wegen dieser Erwartung auch tatsächlich einstellen. „Man kennt das ja aus der Vorurteilsforschung und aus der Erwartungshaltungsforschung“, erläuterte die Professorin am Donnerstag.

Sympathischer „Simon“ / negativ besetzter „Kevin“

Die Wissenschaftlerin wertete 500 von insgesamt 2000 Online-Fragebögen aus, die Daten wurden anonym erhoben. Die Pädagogen verbanden demnach vor allem mit den Jungennamen „Kevin“, „Justin“ und „Marvin“ überwiegend eher negative Eigenschaften wie Verhaltensauffälligkeit. Bei den Mädchen sind es „Chantal“, „Angelina“ und „Mandy“.

Dagegen haben „Charlotte“, „Sophie“, „Nele“ und „Marie“ sowie „Alexander“, „Maximilian“ und „Simon“ in der Klasse von vorneherein gute Karten: Ihre Namen werden von den Lehrern überwiegend mit positiven Eigenschaften wie Leistung und Sympathie in Verbindung gebracht.

 

 

 

Kein Licht, kein Helm und keine Bremse: Radelnde Schüler nehmen es mit der Sicherheit nicht so genau. Eine Studie ist nun zu erschreckenden Ergebnissen gekommen.

 

Radelnde Schulkinder leben gefährlich. Der Großteil verzichtet auf einen Helm, die Fahrräder sind teilweise in schlechtem Zustand. Das hat nun eine Studie des Automobilclubs ACE ergeben, für die über 10.000 Kinder mit ihren Räder begutachtet wurden.

Ob aus Coolness oder Bequemlichkeit: 69 Prozent der Schulkinder radeln ohne Kopfschutz zur Schule. Rund 54 Prozent der Schüler tragen auf dem Rad dunkle Kleidung und werden so schnell von anderen Verkehrsteilnehmern übersehen. Gefahr droht auch durch den oftmals zu lässig transportierten Tornister. 16 Prozent der Schüler tragen ihn einseitig über der Schulter oder befestigen ihn am Fahrradlenker. Besser verstaut wäre er etwa bei plötzlichen Ausweichmanövern auf dem Rücken oder dem Gepäckträger.

In schlechtem Zustand präsentierten sich auch viele Fahrräder. Bei rund 25 Prozent der überprüften Modelle war die Lichtanlage defekt; Scheinwerfer und Rücklichter funktionierten nicht oder fehlten völlig. Bei 26 Prozent stellten die Prüfer Mängel an den Reflektoren an Speichen und Pedalen fest. Probleme mit den Bremsen hatten rund acht Prozent der Fahrräder. Die gleiche Mängelquote zeigten die Hinterreifen. Dort fehlte es an Profil.

Auch bei Kleinigkeiten gibt es Nachholbedarf. So fehlte an 17 Prozent der Räder die Klingel, bei 28 Prozent die Schutzbleche und bei 26 Prozent der Gepäckträger. Der ACE empfiehlt Eltern und Schülern, die Mängel schnell zu beheben. Denn das Unfallrisiko von radfahrenden Kindern ist ohnedies sehr hoch. Jedes dritte bei einem Verkehrsunfall verletzte Kind war 2010 auf zwei Rädern unterwegs.

Schulrechtsfall des Monats:

 

VG Lüneburg, Urteil vom 25.08.2004, Az.: 1 A 244/04

Eine Lehrerin stellte ihren PKW mit geöffnetem Faltdach abends gegen 20.00 Uhr auf einem Parkstreifen ab und entfernte sich für 10 Minuten von ihrem Fahrzeug. Sie ließ zwei Schulschlüssel in ihrer Handtasche zurück, die auf dem Beifahrersitz zwischen Büchern lag und gstohlen wurde. Das Gericht sah grobe Fahrlässigkeit gegeben und bejahte eine Haftung der Lehrerin für Austauschkosten in Höhe von rund 15.000 Euro.